SPD und Grüne verkaufen Windecker Vereinen den Wolf im Schafspelz CDU möchte keinen Zwang zur Benutzung der neuen Kulturhalle
Die FDP hatte in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses angefragt, ob die Vereine, vor allem die ortsansässigen aus Schladern, auch in Zukunft ihre Festivitäten weiterhin in den Turnhallen und anderen öffentlichen Gebäuden ausführen dürfen. Bürgermeister Lehmann deutete an, dass er schon Wert darauf legt, dass die neue Halle belegt wird. Allerdings sind bis heute weder die Konditionen für Pacht und Nutzungen öffentlich bekannt, sodass zum Beispiel der Karnevalsverein Schladern auf dieser Grundlage nicht die kommende Saission planen kann. Vor allem müssen diese Vereine zu ihrer Finanzierung die Bewirtung selbst übernehmen, denn von den Eintrittspreisen können Programme und Umzüge nicht bezahlt werden. Die FDP stellte daraufhin in der Ratssitzung am 13.05.2013 den Antrag, dass die Vereine mit den bisherigen Konditionen die anderen öffentlichen Gebäude weiterhin nutzen dürfen. Die Grünen beantragten dann in der Sitzung, dass man den Vereinen das übergangsweise so gestatten soll, aber dann eine Satzung über die Nutzung der öffentlichen Räume und Gebäude erstellt werden solle. Diesem stimmte auch die SPD nach einer Sitzungsunterbrechung zu. Dagegen stimmten die CDU und die FDP. CDU-Fraktionschef Frank Steiniger argumentierte: „Man kann das Vereinsleben in Windeck nicht zentralisieren, indem man den Vereinen die Nutzung der neuen Kulturhalle aufzwingt. Man muss mit der neuen Halle überzeugen. Dazu gehört vor allem, dass nun einmal langsam klar werden muss, welches Programm man ab Herbst in der Kulturhalle plant und was eine Anmietung kosten soll. Davon hört und sieht man nichts!“ Der nun gefasste Beschluss ist nur scheinbar eine gute Lösung der Vereine, denn die CDU befürchtet, dass man im kommenden Jahr, wohl nach der Kommunalwahl, die Auflagen zur Nutzung der Turnhallen, etc. erschweren und unlukrativ anbieten wird.
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