Schneller Internetzugang für Windeck CDU-Fraktion will nicht noch einmal einen Autobahnanschluss verlieren
Als die CDU-Fraktion in 2009 die Breitbandversorgung von Windeck in den Fokus nahm, gab es vor allem Widerstand im Rat, weil 1 Mio. Euro in den Haushalt eingestellt werden sollten, um der Gemeinde für die kommende Jahre eine finanzielle Möglichkeit zu schaffen, diese für unseren Wohn- und Gewerbestandort wichtige Datenautobahn zu planen und auszubauen. Zusammen mit der FDP fand sich eine Mehrheit für diesen Schritt.
Dass dieses die richtige Entscheidung war, zeigte sich in der letzten Ratssitzung am vergangenen Montag. „Windeck ist,“ so der von unserer Beigeordneten und Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Andrea Thiel, beauftragte Gutachter Herr Mansdorfer, „in nahezu allen Bereichen unterversorgt.“ Es gibt Bereiche, die vom Land gefördert werden können, es gibt Bereiche, die Netzbetreiber ohne Zuschuss der Gemeinde versorgen wollen und es gibt Bereiche, in denen die Gemeinde entweder selbst erschließen oder einem Anbieter einen Kostenbeitrag leisten muss.
Ohne diese Millionen, die die Wirtschaftsförderung dank der vorausschauenden CDU-Politik jetzt zur Verfügung hat, wäre weder eine konkrete Planung der technischen Umsetzbarkeit für das gesamte Gemeindegebiet, noch die erforderlichen Eigenbeteiligungen möglich. Denn selbst bei einer Landesförderung muss die Gemeinde einen eigenen Beitrag von 10 - 25% aufbringen. Das wäre wegen der Haushaltssituation nach dem freien Haushaltsjahr 2009 nicht mehr möglich. Dann hätte Windeck erneut den Anschluss an eine Autobahn verpasst. Was das für die Niederlassung von Ärzten und anderen Freiberuflern, von Gewerbebetrieben und auch für unsere Wohnbevölkerung bedeutet hätte, kann sich jeder ausmalen.
Jetzt gibt es Möglichkeiten, die schon in Kürze für die Menschen spürbar werden. Die damaligen Kritiker haben das wohl jetzt auch eingesehen.
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