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07.02.2010, 22:20 Uhr |
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Windecker Neubürger beschwert sich in Ausschusssitzung über Wasserpreise ..
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"Wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre ich niemals nach Windeck gezogen!"
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Das war starker Tuback für den Bürgermeister und seine rot-grüne Ratsmehrheit. Ein Bürger, der erst Anfang letzten Jahres in Windeck ein Haus gekauft hatte, meldete sich in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses zu Wort und beschwerte sich über die extremen Gebührenerhöhungen bei Wasser und Abwasser. Hätte er das vorher gewusst, wäre er niemals nach Windeck gezogen, sagte er. Diese hohen Wohnnebenkosten würden für Zuzugswillige abschreckend wirken, meinte er weiter.
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Genau aus diesem Grund hatte die CDU gegen die Gebührenerhöhung gestimmt und sich mit Erfolg für weitere Finanzhilfen des Landes eingesetzt. Doch dieses fand bei SPD und Grünen kein Gehör und auch Bürgermeister Funke wollte keinen Cent von den Erhöhungsansätzen herunter.
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| Nun ertönt des Volkes Stimme und zeigt auf, dass es selbstverständlich einen Zusammenhang zwischen den steigenden Wohnnebenkosten und dem drastischen Einwohnerschwund seit 2004 in Windeck gibt. Auch wenn hier nur ein Bürger öffentlich das Thema kritisch anspricht, aber die möglichen Zuzugsaspiranten, die Windeck als Wohnstandort genau aus diesem Grund ablehnen oder gar nicht erst in Erwägung ziehen, wird man nicht hören; sie kommen einfach nicht. Das bedeutet für Windeck: Weniger Einwohner, weniger Schlüsselzuweisungen, weniger Kaufkraft und im Endeffekt auch weniger Wasserkonsumenten, sodass die Gebührenschraube auf diese Art und Weise immer höher geschraubt wird. |
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