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Zwischen Windeck und der Welt

Zivil- und Bevölkerungsschutz im Fokus

Wie gut sind Kommunen auf Krisen- und Katastrophenlagen vorbereitet? Welche Aufgaben übernehmen Bund, Land und Kommunen? Und welche Rolle spielt dabei das Ehrenamt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Informationsveranstaltung zum Zivil- und Bevölkerungsschutz, zu der Bürgermeisterin Alexandra Gauß in die Halle kabelmetal eingeladen hatte. Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung.

Auf dem Podium diskutierten Oberstleutnant Stefan Quandt, die Landtagsabgeordneten Dr. Julia Höller und Björn Franken sowie Bürgermeisterin Alexandra Gauß (v.r.n.l.) über aktuelle Herausforderungen und Aufgaben im Zivil- und Bevölkerungsschutz.Auf dem Podium diskutierten Oberstleutnant Stefan Quandt, die Landtagsabgeordneten Dr. Julia Höller und Björn Franken sowie Bürgermeisterin Alexandra Gauß (v.r.n.l.) über aktuelle Herausforderungen und Aufgaben im Zivil- und Bevölkerungsschutz.

Auf dem Podium informierten Oberstleutnant Stefan Quandt sowie die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Julia Höller und Björn Franken über aktuelle Planungen, Herausforderungen und Maßnahmen auf Bundes- und Landesebene. Dabei wurde deutlich, dass ein wirksamer Bevölkerungsschutz nur im Zusammenspiel aller staatlichen Ebenen funktionieren kann.

Auch die kommunale Ebene spielt eine zentrale Rolle. Hervorgehoben wurde, dass sich die Gemeinde Windeck unter Bürgermeisterin Alexandra Gauß bereits seit längerer Zeit intensiv mit Fragen der Krisenvorsorge und des Bevölkerungsschutzes beschäftigt. Ziel ist es, vorhandene Strukturen weiterzuentwickeln und die Gemeinde für unterschiedliche Krisenszenarien bestmöglich aufzustellen.

Diskutiert wurde auch das Zusammenspiel der föderalen Strukturen. Einerseits besteht Bedarf, Zuständigkeiten und Abläufe zwischen Bund, Ländern und Kommunen noch besser miteinander zu verzahnen. Andererseits ermöglichen dezentrale Strukturen eine passgenaue Organisation vor Ort – etwa bei Feuerwehr, Rettungsdiensten und Technischem Hilfswerk.

Besonders deutlich wurde die Bedeutung des Ehrenamtes. Ehrenamtlich engagierte Kräfte leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, dass im Ernstfall eingespielte und leistungsfähige Strukturen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig kommt es darauf an, auch die Bevölkerung selbst stärker für Vorsorge, Eigenverantwortung und richtiges Verhalten in Krisensituationen zu sensibilisieren.

Mitglieder der Ratsfraktionen von CDU/FDP und Sozial Plus sowie das parteilose Ratsmitglied Rainer Tüschenbönner nutzten die Veranstaltung, um sich über die aktuellen Herausforderungen und die daraus entstehenden Aufgaben für Windeck zu informieren.

Die Veranstaltung machte deutlich: Zivil- und Bevölkerungsschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die unabhängig von politischen Grenzen gedacht werden muss. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und die Vorbereitung auf mögliche Krisenlagen gehören zu den zentralen Aufgaben einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik.

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