CDU Windeck
#unserwindeck

Siegstreckensperrung

Gute Bedingungen für den Ersatzverkehr schaffen

Vom 13. Dezember 2026 bis zum 9. Juli 2027 soll die Siegstrecke zwischen Troisdorf und Siegen gesperrt werden. Knapp sieben Monate lang werden damit auch viele Pendlerinnen und Pendler aus Windeck auf den Schienenersatzverkehr angewiesen sein.

Umso wichtiger ist es, dass dieser nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern auch vor Ort gute Bedingungen bietet.

Für die CDU/FDP-Fraktion war deshalb schon früh klar: Neben Fahrplänen und einer ausreichenden Zahl an Bussen muss auch die Infrastruktur an den Haltestellen stimmen. Bereits im Sommer haben wir die Ausstattung der Bushaltestellen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Sperrung zum Thema gemacht. Mit unserem Antrag vom September haben wir den Blick anschließend noch einmal erweitert und auch notwendige Verbesserungen an den Windecker Bahnhöfen und ihrem Umfeld einbezogen.

Denn niemand sollte beim Warten auf den Ersatzbus buchstäblich im Regen stehen müssen. Gerade dort, wo über Monate deutlich mehr Menschen als sonst auf Busse angewiesen sein werden, braucht es möglichst gute Bedingungen: sichere und gut erreichbare Haltestellen, geschützte Wartebereiche, eine gute Beleuchtung und insbesondere auch ausreichend Sitzmöglichkeiten.

Das ist nicht nur eine Frage des Komforts. Gerade für ältere Menschen, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Fahrgäste, denen längeres Stehen schwerfällt, können Sitzgelegenheiten und Wetterschutz entscheidend dafür sein, ob der Schienenersatzverkehr im Alltag gut nutzbar ist.

Erfreulich ist, dass die Gemeinde bei der Haltestelleninfrastruktur bereits auf einem guten Weg ist und daran arbeitet, bestehende Defizite zu beseitigen. Auch der barrierefreie Ausbau von Bushaltestellen entlang der Siegtalstraße ist bereits auf den Weg gebracht worden.

Die verbleibende Zeit bis zur Sperrung sollte nun genutzt werden, um insbesondere die für den Ersatzverkehr wichtigen Standorte noch einmal gezielt auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen und dort, wo es erforderlich und machbar ist, rechtzeitig nachzubessern.

Gerade in einer Flächengemeinde wie Windeck kommt es zudem darauf an, wie die Haltestellen erreicht werden können und ob die Wege zwischen Bahnhof, Bus und weiteren Verbindungen gut funktionieren. Ein verlässlicher Ersatzverkehr beginnt deshalb nicht erst mit dem Einsteigen in den Bus.

Die Sperrung der Siegstrecke wird sich nicht ohne Einschränkungen bewältigen lassen. Umso wichtiger ist es, die Dinge, die wir vor Ort beeinflussen können, rechtzeitig anzugehen. Dazu gehört für uns ganz wesentlich, dass die Menschen an den Haltestellen vernünftige Bedingungen vorfinden, mit Wetterschutz, Sitzgelegenheiten und einer Infrastruktur, die den Schienenersatzverkehr im Alltag tatsächlich funktionieren lässt.

#unserWindeck